zu viel im Kopf

weil "Denkarium" schon belegt war

Fettlogik-Jubiläums-Blogstöckchen

Die liebe EMN möchte wissen, wie wir auf sie gestoßen sind. Kann sie haben ^^

1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
Bei Facebook wurde hier und da ein Erzählmirnix-Comic gepostet. Darüber kam ich auf EMNs Blog und darüber wiederum auf „Fettlogik“, weil das da verlinkt war.

2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
Ich war ein moppeliger Teenager, danach schwer magersüchtig mit lebensbedrohlichem Untergewicht und seit einem Jahrzehnt halte ich mein Gewicht leicht unter Normalgewicht.

3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
Vieles war mir so gar nicht bewusst und es hilft mir im Umgang mit Übergewichtigen, die mir bei ihrem dritten Döner erzählen, dass es alles nur die Gene oder Drüsen oder weißderHenkerwas sind. Ich hatte sogar teilweise Mitleid, weil die von „kleinen Portionen“ dick wurden und ich trotz „riesigen Mengen“ schlank blieb. Mittlerweile weiß, dass das alles Bullshit ist und die Menschen einfach nur sehr schlecht einschätzen, was sie da jeden Tag essen (oder eben nicht). Außerdem habe ich nun Munition, wenn man mir sagt, ich müsste doch nicht darauf achten, was ich esse oder keinen Sport machen, ich sei doch schon dünn. Skinnyfat ist nicht das Gesündeste, und besser geht immer!

4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
Ich habe die Bedeutung der Schilddrüse massiv überschätzt. Ich dachte, das würde mindestens 500 Kalorien Unterschied machen, eher mehr. Aber dass er so minimal ist…

5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
Ein Kapitel zum Thema Cheatday. Wenn ich mir die Videos ansehe, wo Menschen 30.000 Kalorien an einem Tag in sich reinstopfen und behaupten, das würde nicht ansetzen, sondern helfen, dass man nicht in den Hungerstoffwechsel kommt – da stehen einem doch die Haare zu Berge!

6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
Erst heute wieder. Ein Arbeitskollege: „Bei manchen ist das halt Veranlagung“. Bloß die Verantwortung auf äußere Umstände schieben, die es nicht mal gibt…

7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
Ich sehe nicht mehr hinter jedem Dicken ein Krankheitsbild, aber auch nicht mehr jemanden, der frisst wie ein Loch, sondern einfach etwas zu viel, aber das läppert sich halt. Also, ich denke nicht mehr so stark in Klischees.

8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
Hat es nicht, dazu gab es keinen Grund. Auch wenn man mich regelmäßig fragt, ob ich abgenommen habe, ich würde „so dünn“ aussehen *Augenroll*

9. Vorher-Nacher Foto?
Siehe 8.

Liebe EMN, vielen Dank für das tolle Buch. Ich hab es schon zweimal gelesen und schaue zwischendurch immer mal wieder rein. Selten war ein Sachbuch so unterhaltsam und hatte so einen krassen Aha-Effekt.

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Montagskolumne: Antifeministische Scheiße des Monats

Die großartige Robin hat mal wieder einen langen und zu recht wütenden Post verfasst.
Man denkt ja immer, in Zeiten von Aufgabenteilung und „Elternzeit für Vater und Mutter“ hätten endlich mal alle verstanden, dass Kinderbetreuung und -erziehung eine Sachen von beiden Elternteilen ist. Aber wenn ich lese, was Robin da rausgesucht hat, sind wir davon noch verdammt weit entfernt. Aber gut, ein Arbeitskollege meinte letztens ja auch, dass ein Kind nur seine Mutter brauchen würde (erklärt, warum er seines vernachlässigt), also warum bin ich eigentlich überrascht?

Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich noch ein Kleinkind war. In den ersten Jahren danach zahlte mein Vater unregelmäßig und meldete sich noch seltener, und als ich ca. 10 Jahre alt war, hörte alles ganz auf. Aber auch die Zeit davor hatte es außer einem Kinobesuch pro Jahr und einem Geschenk zu Weihnachten und zum Geburtstag auch schon nichts gegeben. Keine Papa-Wochenenden, keine netten Telefonate, keine Elternabende. Wäre er gestorben, hätte ich es wahrscheinlich monatelang nicht mitbekommen.
Der Grund war ganz offensichtlich, dass er keinen Bock auf Kinder hatte. Er war jung, er wollte Spaß. Ich passte da nicht rein. Aber was war SEINE Ausrede? Meine Mutter würde den Kontakt nicht wollen. Ähm… nein?! Meine Mutter hat niemals schlecht von ihm geredet, nie vor mir über ihn geschimpft, ihn nie an der Tür abgewiesen, wenn er spontan vorbeikam (was so ungefähr dreimal passiert ist). Ihr einziges „Verbrechen“: Als er einmal fragte, ob er spontan am Wochenende etwas mit mir unternehmen könnte, sagte sie: „Dieses Wochenende geht nicht, wir sind auf dem Geburtstag von Kittys Oma.“ Wie kann sie es wagen, nicht zu springen und alles abzusagen, wenn Herrn von und zu ganz plötzlich einfällt, dass da noch eine Miniaturversion von ihm herumläuft? Jedenfalls war ab diesem Tag ganz Schicht im Schacht. Aber eigentlich war es das schon direkt nach der Scheidung. Denn zum Termin beim Jugendamt zwecks Sorgerechtsklärung ist er gar nicht erst erschienen.
Aber „gegen einen wirklich desinteressierten Vater kann man wenig ausrichten“, nicht wahr?

robins urban life stories

Hallo und Willkommen zu meiner dritten Montagskolumne, die am 3. Montag des Monats für die, treffend betitelt, „Antifeministische Scheiße des Monats“ reserviert war. War? Dazu mehr am Schluss.

Antifeministen sind, so tough sie sich auch gerne geben, Witzfiguren. Damit lag für mich der Gedanke nahe, die lächerlichsten Ergüsse dieser Sorte Mensch zu sammeln und mich darüber genüsslich lustig zu machen. Damit hätte diese antifeministische Scheiße wenigstens noch den Sinn, Leute zum Lachen zu bringen, die im Kopf halbwegs normal geblieben sind. Schadenfreude ist was schönes.

So sah mein Plan aus. Doch das heutige Thema ist leider gar nicht komisch. Es ist sogar das unkomischste, was mir seit langer Zeit vor die Linse gekommen ist.

Es war mal wieder einer dieser stinkfaulen Artikel auf dem antifeministischen Evo-Blog „Alles Evolution“, der lediglich aus einem Zitat und ein, zwei hingerotzten Sätzen besteht mit dem Titel „Wie umgehen mit dem Gutwettervater?“ Thema ist eine…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.780 weitere Wörter

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Alltagsrassismus

Wenn man an Rassismus denkt, hat man meistens den „klassischen“ Neo-Nazi vor Augen. Nur echt mit Glatze, Bomberjacke, Springerstiefeln und grimmigem Gesicht. Und natürlich ist er laut am rumpöbeln und gewaltbereit. Mit so jemandem will man natürlich nichts zu tun haben, und man selbst ist ja sowieso generell gegen „rechts“.
Deswegen hört man ja auch so oft „Ich bin ja nicht rechts, aber…“.

Und genau dieses Aber ist das Problem. Jeden Tag aufs Neue. Und wenn ich jedes Mal einen Euro bekäme, wenn ich diesen Satz höre, wäre ich jetzt reich. Aber je öfter man ihn hört, desto mehr wünscht man sich eine Kotztüte statt des Euros.

Wir alle haben schon mal doofe Aussagen gemacht. Aussagen, die irgendwen diskriminiert haben und die in der Hälfte der Fälle als Scherz gemeint war. Das macht die Sache nicht wirklich besser, aber ich will damit sagen, dass sich niemand freisprechen kann. Ich auch nicht. Aber ich habe mich dabei immer etwas schlecht gefühlt, weil ich wusste, dass die Aussage doof und pauschalisierend war. Ich habe sogar die Stimme gesenkt. Egal, was wir sagen, im Normalfall meldet sich unser Gewissen, wenn wir jemanden beleidigen und wir erkennen, dass das, was wir gesagt haben, Mist war. (Auch wenn es uns meistens nicht davon abhält, überhaupt etwas Derartiges zu sagen.)
Doch genau dieses Gewissen ist vielen Leuten heute abhanden gekommen. Sie fühlen sich nicht mehr schlecht, wenn sie Hassparolen vom Stapel lassen. Sie erkennen nicht mal mehr, dass ihre Aussagen überhaupt Hassparolen sind, weil es für sie normale und berechtigte Aussagen sind. Und das ist es, was die Sache so schlimm macht: Das fehlende Unrechtsbewusstsein. Ausgrenzungen, Pauschalisierungen und Beleidigungen gehören fast schon zum guten Ton.
Und es ist nicht das Internet, in dem Leute (meistens im Schutz der Anonymität) herumpöbeln. Nein, es passiert überall. In der Familie, im Job, im Verein. Man muss nur genau hinhören, auch wenn das meistens keinen Spaß macht.

Hier mal ein paar Beispiele der letzten Monate aus meinem engeren Umfeld, an die ich mich noch erinnern kann (es waren zu viele, um mir alle zu merken):

  • Im Radio war die Rede davon, dass immer mehr Flüchtlingskinder ohne ihre Eltern nach Europa kommen. Arbeitskollege: „Na klar, zum Klauen!“
  • Meine Mutter nennt die neue Freundin eines Bekannten „rumänische Schlampe“. Einen Grund dafür gibt es nicht, aber ihre Herkunft reicht wohl aus. Gleichzeitig setzt sich meine Mutter aber stark für Flüchtlinge ein (ich versteh die Doppelmoral auch nicht).
  • Eine Arbeitskollegin hat dem Flüchtlingsheim Kleidung gespendet, sich aber nicht hineingetraut, weil da „so viele schwarze Männer“ standen. Ein Mitarbeiter des Heims musste die Tüten reintragen. Eine andere Kollegin kommentierte das mit „Kann ich verstehen, da hätte ich auch Angst“. Das wäre eine Urangst. Na, wie nett, dass sie den gruseligen Leuten trotzdem was abgibt.
  • Mein Freund hat ein Problem mit Polen, weil er bei eBay zufällig zweimal bei polnischen Händlern auf die Schnauze gefallen ist. Also sind generell alle Polen nicht vertrauenswürdig, online wie offline.
  • Kollege A sucht einen Kindergarten für sein Kind. Die kirchlichen sind belegt, ein städtischer käme infrage. Das möchte er aber nicht, weil da nur „Mustafas“ drauf sind. Kollege B kommentiert mit „ja, lieber nicht, sonst wird der sofort islamisiert“.
  • Wann immer im Radio die Rede davon ist, dass muslimische Extremisten irgendwas getan haben, sagt ein Kollege, es würde „mal wieder Zeit für einen Kreuzzug“.
  • Eine andere Arbeitskollegin, deren eigene Rechtschreibung auch zu wünschen übrig lässt, war auf Autosuche. Jeden Tag beschwerte sie sich darüber, dass die Anzeigen im Internet fast alle von „Ali und Ayse“ wären und in einem katastrophalen Deutsch. Man würde allein an der Schreibweise erkennen, dass derjenige kein Deutscher ist. (Anscheinend kennt sie Rhetorische Perlen von AFD- und NPD-Anhängern noch nicht, dann wüsste sie, wie „richtige Deutsche“ schreiben) An sich wollte sie ja einen Polo (glaub ich) haben, aber da würden zu viele „Kopftuchfrauen“ mit rumfahren, das würde „dem Ruf der Marke“ schädigen. Aber sie ist auch der Meinung, wir hätten in Deutschland nicht mehr genug „arisches Blut“, also ist ihre Meinung eh für’s Klo. Als ich sie darauf hinwies, dass solche Aussagen scheiße sind, wurde ich als „extrem links“ betitelt. Denn es gibt ja nur rechts und links. Muss man wissen.

Viele der Beispiele sind Kleinigkeiten, aber es sind Denkweisen, die ein so fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind, dass sie uns gar nicht mehr als negativ auffallen. Im Gegenteil, das läuft ja alles unter „ist doch so“ und „wird man wohl noch sagen dürfen“.
Versteht mich nicht falsch, die meisten, die solche Aussagen treffen, sind weder gewaltbereit noch würden sie NPD wählen. Die meisten sind gute Menschen und setzen sich für Flüchtlinge oder Benachteiligte ein, wenn auch nur für die, die ihnen in den Kram passen. Aber wir müssen uns klar machen, dass Rassismus nicht erst dann anfängt, wenn man Flüchtlingshäuser anzündet. Rassismus ist überall, und wenn wir ihn bekämpfen wollen, müssen wir in unseren eigenen Köpfen anfangen.

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Die Hochzeit meiner nicht-mehr-besten Freundin

Letzten Samstag hat C. geheiratet. Das weiß ich aber erst seit heute, und auch nur, weil meine Mutter mich darauf hingewiesen hat, dass C. es bei Facebook gepostet hat.

C. und ich kennen uns seit über 20 Jahren und waren fast von Anfang an beste Freundinnen und fühlten uns fast wie Schwestern. Was alle ungewöhnlich fanden, da wir aus komplett verschiedenen Welten kamen. C., das Kind glücklich verheirateter Eltern, beide mit hohen Posten im öffentlichen Dienst, einem hübschen Eigenheim usw. Und daneben ich, das Kind einer alleinerziehenden Angestellten mit ständigen Geldsorgen in einer mittelmäßigen Mietswohnung. Und trotzdem war all das nie ein Thema zwischen uns. Ich war zwar manchmal neidisch darauf, dass C. all die Dinge bekam, für die wir kein Geld hatten, aber dafür beneidete sich mich darum, dass ich dauernd sturmfrei hatte und meine Mutter mir so gut wie keine Vorschriften machte. Und natürlich krachte es auch mal, aber insgesamt war immer alles in Balance. Wir haben super viel Zeit miteinander verbracht, haben gelacht, geweint, sind in Urlaub gefahren und hatten absolut keine Geheimnisse voreinander.

Und nun hat sie geheiratet und ich erfahre es um Ecken über Facebook (übrigens genau wie von ihrer Verlobung letztes Jahr). Und irgendwie bin ich deswegen weder beleidigt noch enttäuscht, denn ich habe nichts anderes erwartet. Im Gegenteil, ich bin sogar erleichtert, dass ich mir so keine Ausrede ausdenken musste, warum ich nicht hingehen kann.
C. und ich haben uns nicht gestritten. Und auch sonst ist nichts passiert, was unsere Freundschaft mit einem Schlag zerstört hat. Wir haben uns einfach ganz klassisch auseinandergelebt. Ich habe nie damit gerechnet, dass das ausgerechnet uns, den Unzertrennlichen passieren würde, und doch ist es passiert. Erst wurden die Treffen immer seltener, dann die Mails und irgendwann gratuliert man sich nur noch zum Geburtstag. Sie warf mir vor, ich würde mich zu selten melden. Ich warf ihr dasselbe vor. Wir beide gelobten Besserung, aber es hielt nie mehr als ein paar Tage. Das liegt einfach daran, dass das einzige, was wir noch gemeinsam haben, unsere (unglaublich tolle) Vergangenheit ist. Wir haben keine gemeinsamen Hobbys, keine gemeinsamen Freunde, nicht mal mehr einen gemeinsamen Wohnort. Jedes Mal, wenn wir uns trafen (was am Ende nur noch 1-2 Mal pro Jahr vorkam), redeten wir über die guten alten Zeiten. Wie Rentner beim Klassentreffen. Nicht, dass wir nicht viel zu erzählen gehabt hätten. Aber wenn der andere die Umstände nicht kennt, die betroffenen Personen ebenso wenig und ihn dann auch noch das Thema generell nur mäßig interessiert, verliert man irgendwann die Lust, etwas zu erzählen und greift dann eben doch auf „weißt du noch damals“ zurück. Unsere Treffen waren immer nett und lustig, aber sie liefen auch jedes Mal gleich ab und wirklich etwas gegeben haben sie mir nicht. Und eigentlich weiß ich schon seit ein paar Jahren, dass es einfach vorbei ist. Und ich bin mir sicher, dass sie es auch weiß. Wir haben es nie ausgesprochen, aber das hier ist nun der beste Beweis. Sie wollte mich bei der Hochzeit nicht dabei haben und ich wollte sowieso nicht hingehen. Ich meine, ich kenne nicht mal den Bräutigam persönlich, geschweige denn die anderen Gäste, also was soll ich da? Eben.

C., du wirst das hier niemals lesen, aber ich möchte dir für alle die tollen Jahre danken, die wir zusammen hatten. Ich werde sie niemals vergessen. Und du wirst niemals zu denen gehören, bei denen ich wegsehe und hoffe, dass sie mich nicht erkennen, wenn ich ihnen auf der Straße begegne. Ich bin jederzeit bereit, einen Kaffee mit dir zu trinken, wenn wir uns spontan über den Weg laufen. Nur mehr hat einfach keinen Zweck. Und ich möchte nicht, dass unsere Freundschaft, die keine mehr ist, ein Zwang, ein Kraftakt wird. Sonst haben wir am Ende nicht mal mehr die Kraft, uns an die schönen Dinge zu erinnern.
Ich hab dich lieb.

PS: Meine Mutter konnte es natürlich nicht lassen, ein „Warum findest DU keinen netten Mann?“ zu ergänzen -_- Vielen Dank auch. Gut, dass mich die Sache generell kalt lässt, sonst wäre das mal richtig fett Salz in meinen Wunden gewesen.
Weiß auch gar nicht, wie die überhaupt darauf kommt, sowas zu sagen. Ist ja nicht so, als würde ich keinen abbekommen. Ich bin in den letzten 15 Jahren nur selten Single gewesen und es waren ein paar nette Jungs und Männer dabei, die schon was von Heiraten geredet haben. Nur eben keiner, bei dem es bei mir BÄMM gemacht hat. Vielleicht wird es das ja bei dem, den ich seit März an meiner Seite habe. Der, von dem du, liebe Mama, noch gar nichts weißt. Und das wird auch erstmal so bleiben. Und vielleicht bist du ja irgendwann diejenige, die über Facebook von MEINER Hochzeit erfährt 😛

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Meh

Mögt ihr diese Leute, die einen Blog erstellen und dann irgendwie nie was posten?
Ich auch nicht XD

Tatsächlich gibt es einen Haufen Themen, über die ich gerne schreiben will (und in gewisser Hinsicht auch muss), aber a) kann ich mich dann nicht entscheiden, womit ich anfangen soll und b) werden das dann so lange Beiträge, dass ich schon das Grausen kriege, wenn ich nur dran denke XD Ich schreibe zwar schnell, aber, na ja, ihr kennt das doch. Man kann stattdessen ja auch was anderes machen. Zocken oder so 😉

Ich bin momentan aber generell unmotiviert. Alles ist so meh, und am liebsten würde ich mir n Bein brechen (aber schön sauber, damit es nahtlos und gerade wieder zusammen wächst), damit ich n Grund habe, ein paar Wochen zuhause zu sein und zu zocken, zu schreiben, zu lesen und all diesen Stubenhocker-Kram zu machen, zu dem ich momentan irgendwie nie komme. Weil.

Und dann könnte ich auch endlich mal wieder richtig aufräumen.

Ahahahahaha. Als ob.

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Hallo

Dies ist ein Blog. Aber das dachtet ihr euch wahrscheinlich schon.
Ich habe schon mehrere gehabt und auch aktuell ein paar relativ selten in Gebrauch, aber auch eher, nun, nennen wir es beruflich (auch wenn das nicht ganz passt). Privat kaum bis gar nicht, und schon gar nicht über ernste Dinge. Oder „öffentlich ist etwas peinlich/gefährlich“ Dinge. Die gibt’s jetzt alle hier ^^
Es wird keine festen Themen geben, keine festen Zeiträume oder sonst was festes. Ich schreibe einfach drauf los, wann immer mir danach ist. Und wenn ihr Bock habt, das zu lesen, freut’s mich. Und wenn nicht, ist es auch egal.
Manchmal wird es NOCH privatere Beiträge nur für Freunde geben (die, vor denen einen nix peinlich sein muss), aber die sind dann mit Passwort versehen. Nichts für Ungut an alle, die dann kein Passwort haben. Ich verspreche euch, dass es nicht allzu oft vorkommen wird ^^

PS: Der Name „Coffee Kitty“ entstand spontan. Ich Liefe Kaffee und Katzen, ich mag Hello Kitty – und mir fiel grad nichts Besseres ein 😉
PPS: Mit dem Design bin ich noch so ganz zufrieden, aber ich hab auch noch keines gefunden, was mir besser gefällt UND gratis ist. Also bleibt’s erstmal bei den Planeten. Könnte schlimmer sein.

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